Anwalt für das Arbeitsrecht

Die Suche nach dem richtigen Anwalt gestaltet sich nicht immer ganz einfach. Besonders bei dringenden Angelegenheiten ist es für Hilfesuchende schwierig, den richtigen Anwalt oder gar – wenn es ihn den überhaupt gibt – den besten Anwalt für Arbeitsrecht zu finden. 

Wir möchten Ihnen daher durch den folgenden Beitrag die Suche nach dem richtigen Anwalt für das Arbeitsrecht erleichtern. Ob der von Ihnen gewählte Rechtsanwalt in Hannover der beste Anwalt für Arbeitsrecht ist, entscheiden Sie aber letztendlich selbst!

 

Was beinhaltet das Arbeitsrecht?

Damit die Suche nach einem auf das Arbeitsrecht spezialisierten Rechtsanwalt von Erfolg gekrönt ist, möchten wir Ihnen zunächst einmal einen Überblick über das Arbeitsrecht und dessen Besonderheiten verschaffen.

 

  • Das individuelle- und kollektive Arbeitsrecht

Das Arbeitsrecht beinhaltet sämtliche Gesetze, Verordnungen und sonstige Bestimmungen hinsichtlich der abhängigen Erwerbstätigkeit. Geregelt werden daher in erster Linie die Rechtsbeziehungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Eine wichtige Unterscheidung innerhalb dieses Reichsgebiets stellt die Unterscheidung zwischen Individualarbeitsrecht und dem Kollektivarbeitsrecht dar. Bei Regelungen, die auf die Beziehungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern abzielen, handelt es sich um das Individualarbeitsrecht. Geht es hingegen um Rechtsbeziehungen zwischen Koalitionen und Vertretungsorganen der Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber, so handelt es sich um das Kollektivarbeitsrecht.

Typischerweise umfasst das individuelle Arbeitsrecht Sachverhalte, in denen eine Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses vorliegt, bis hin zur Beendigung eines solchen. Das kollektive Arbeitsrecht umfasst im Gegensatz zum Individualarbeitsrecht die Rechtsbeziehungen zwischen dem Arbeitgeber und den Vertretern der Arbeitnehmer. Es geht um das Recht der arbeitsrechtlichen Koalitionen, wie beispielsweise den Gewerkschaften und den Arbeitgeberverbänden.

 

  • Der Arbeitsvertrag

Was wohl die meisten als erstes mit dem Arbeitsrecht in Verbindung bringen, ist der Arbeitsvertrag. Der Arbeitsvertrag regelt das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber und stellt die Grundlage des Arbeitsverhältnisses dar. Inhalt des Arbeitsvertrags, welcher eine Unterart des Dienstvertrages darstellt, ist die Vereinbarungen einer entgeltlichen Tätigkeit zwischen den Vertragsparteien. Welche Regelungen sich genau im Arbeitsvertrag befinden, obliegt den betroffenen Parteien. Denn es besteht kein zwingender Regelungsgehalt. Arbeitgebern und Arbeitnehmern steht es somit grundsätzlich frei, was genau sie im Arbeitsvertrag vereinbaren. Die im Arbeitsvertrag enthaltenen Regelungen dürfen nach § 134 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)nur nicht gegen ein gesetzliches Verbot verstoßen.

Für gewöhnlich beinhalten Arbeitsverträge jedoch sich ähnelnde Bestandteile. Dazu gehören grundsätzlich Angaben zu den im Vertrag benannten Parteien. Neben Grundlegenden Angaben wie dem Namen und der Anschrift der Vertragsparteien, beinhaltet ein Arbeitsvertrag für gewöhnlich auch Angaben zum zeitlichen Umfang des Arbeitsverhältnisses. Auch eine Beschreibung  der vereinbarten Tätigkeit, sowie die Vergütung und etwaige Nebenpflichten werden für gewöhnlich im Arbeitsvertrag geregelt. 

Die im Arbeitsvertrag getroffenen Vereinbarungen sind sowohl für den Arbeitgeber, als auch für den Arbeitnehmer verpflichtend. Die Pflicht des Arbeitnehmers besteht darin, die im Arbeitsvertrag zugesagte Leistung zu erbringen. Der Arbeitgeber hingegen muss die erbrachte Leistung wie vereinbart vergüten. Sowohl die konkrete Leistungspflicht, als auch die Höhe der Vergütung sind in der Regel im Arbeitsvertrag geregelt. Sollte die Vergütung nicht aus dem Arbeitsvertrag hervorgehen, tut sie dies für gewöhnlich aus einem Tarifvertrag. Sollte jedoch auch aus dem Tarifvertrag keine Regelung hinsichtlich der Höhe der Vergütung hervorgehen, so hat der Arbeitgeber sich Gehaltstechnisch an vergleichbaren Tätigkeiten zu orientieren.

 

Wie finde ich den richtigen (besten) Anwalt?

Wenn Sie aufgrund einer arbeitsrechtlichen Angelegenheit auf der Suche nach einem Rechtsanwalt in Hannover oder woanders sind, dann ist ein Anwalt für das Arbeitsrecht der richtige Ansprechpartner für Sie. 

Denn bei der Suche nach einem geeigneten Rechtsanwalt, sollten Sie diesen stets anhand der benötigten Spezialisierung auswählen. Es liegt nahe, sich im Rahmen einer arbeitsrechtlichen Streitigkeit, an einen Anwalt für das Mietrecht zu wenden. So ähnelt die Suche nach dem passenden Anwalt der Suche nach dem richtigen Arzt. Suchen Sie immer denjenigen heraus, der für Ihr Anliegen am besten geeignet ist. Im Falle einer arbeitsrechtlichen Streitigkeit ist dies ein Rechtsanwalt mit einer Spezialisierung auf das Arbeitsrecht. Ein Anwalt für das Arbeitsrecht steht Ihnen bei sämtlichen Fragen rund um das Arbeitsrecht zur Seite und kann Sie auch im Rahmen einer Streitigkeit vor Gericht vertreten.

 

Welche Aufgaben hat ein Anwalt für das Arbeitsrecht?

Ein Rechtsanwalt für das Arbeitsrecht ist für sämtliche arbeitsrechtliche Themen der beste Ansprechpartner. Egal, ob es Sie eine Frage zu Ihrem Arbeitsvertrag oder nur eine Frage hinsichtlich eines etwaigen Urlaubsanspruchs haben. Bei sämtlichen Fragen zum Arbeitsrecht werden Sie von diesem Fachmann bestens beraten. 

Die Arbeit eines Rechtsanwalts für das Arbeitsrecht beginnt jedoch nicht erst dann, wenn es zu Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer kommt. Zu einer rechtlichen Beratung kommt es häufig sogar bereits vor dem Beginn des Arbeitsverhältnisses. Denn auch mit der Anbahnung eines Arbeitsvertrages gilt es für die beteiligten Parteien einiges zu beachten. Angefangen bei der Ausformulierung von Arbeitsverträgen, bis hin zur rechtlichen Beratung hinsichtlich des konkreten Bewerbungsprozesses. Daher möchten wir Ihnen einige, in der Praxis immer wieder auftauchende Probleme einmal etwas genauer aufzeigen.

 

  • Was darf der Arbeitgeber beim Bewerbungsgespräch fragen?

Immer wieder kommt es vor, dass es in Bewerbungsgesprächen zu Fragen durch den Arbeitgeber kommt, die bei dem jeweiligen Bewerber für erstaunte Gesichter sorgen. Nicht zu Unrecht stellen sich Bewerber hier also häufig die Frage, wieweit das Fragerecht eines potentiellen Arbeitgebers im Bewerbungsgespräch eigentlich reicht. 

Grundsätzlich steht dem Arbeitgeber natürlich ein gewisses Fragerecht zu. Schließlich möchte dieser wissen mit wem er es zu tun hat, bevor es zu einer möglichen Einstellung kommt. Auch besteht für Arbeitnehmer die Pflicht, dem zukünftigen Arbeitnehmer Tatsachen mittzuteilen, die die Erfüllung der arbeitsvertraglichen Leistung unmöglich machen. Es handelt sich dabei um eine Offenbarungspflicht. 

Hinsichtlich der Fragen des Arbeitnehmers muss zwischen zulässigen und unzulässigen Fragen unterschieden werden. Zulässige Fragen muss der Arbeitnehmer wahrheitsgetreu beantworten. Wird diesem hingegen eine unzulässige Frage gestellt, darf der Arbeitnehmer diese wahrheitswidrig beantworten. Im Bewerbungsgespräch sind alle Fragen zulässig, bei denen das Interesse des Arbeitgebers an Informationen über den Bewerber das Interesse des Arbeitnehmers am Schutz seines Persönlichkeitsrechts und an der Unverletzbarkeit seiner Individualsphäre überwiegt.

Unzulässig ist beispielsweise die Frage nach einer Schwangerschaft einer Arbeitnehmerin. Hieber handelt es sich um eine unzulässige Diskriminierung wegen des Geschlechts. Auch Fragen bezüglich einer geplanten Hochzeit oder aber nach der Religion sind unzulässig. Bewerbern sollte klar sein, dass das Fragerecht des Arbeitgebers begrenzt ist und sich demzufolge auch im Bewerbungsgespräch nicht alles gefallen lassen.

 

  • Wie sieht es mit dem Urlaub aus?

Ein weiterer Punkt, der immer wieder für Streitigkeiten sorgt, ist die Frage nach Urlaub. Geregelt ist der Urlaubsanspruch von Arbeitnehmern im Bundesurlaubsgesetz (BUrlG). In diesem Zusammenhang kommt es immer wieder zu Fragen hinsichtlich der Abgeltung des Urlaubs. In der Regel ergeben sich aber auch häufig Probleme bezüglich dem Mindesturlaub oder der allgemeinen zeitlichen Festlegung des Urlaubs. Haben Sie eine Frage rund um Ihren Urlaub,  ist ein Anwalt für das Arbeitsrecht der richtige Ansprechpartner.

 

  • Was tun bei einer Kündigung?

„Was soll ich nach dem Erhalt einer Kündigung unternehmen?“ Dies ist wohl eine der häufigsten Fragen, die einem Anwalt für das Arbeitsrecht gestellt wird.  Kein Wunder, wenn man sich die möglichen Konsequenzen einer Kündigung vor Augen führt. 

Eine Kündigung durch den Arbeitgeber sollte immer ernst genommen werden und bedarf aufgrund gesetzlicher Fristen eines schnellen Handelns. Wir beraten Sie über Ihre rechtlichen Möglichkeiten und klären Sie über den Ihnen zustehenden Kündigungsschutz auf. Dabei vertreten wir Sie auf Ihren Wunsch hin natürlich sowohl gerichtlich, als auch außergerichtlich. Denn nicht immer ist eine Weiterbeschäftigung gewünscht, weshalb neben einer Kündigungsschutzklage oftmals eine außergerichtliche Lösung mit dem Ziel einer Abfindung vorzugswürdig ist.

 

  • Kann ein Anwalt beim Mobbing helfen?

Leider ist das Mobbing am Arbeitsplatz keine Seltenheit. Daher haben auch Rechtsanwälte für das Arbeitsrecht immer wieder mit dem Thema zu tun und können betroffenen Arbeitnehmern hier weiterhelfen. Ein Rechtsanwalt kann sich in einem solchen Fall mit dem Arbeitgeber verständigen und Sie in der Angelegenheit rechtlich beraten.

 

Was zeichnet einen guten Anwalt aus?

Das Arbeitsrecht zählt zu einem der komplexesten Rechtsgebiete überhaupt. Aufgrund der Vielzahl an Regelungen und Vorschriften, die auf das Arbeitsverhältnis abzielen, bedarf es zur rechtlichen Beratung eines Spezialisten. Doch was zeichnet einen guten Rechtsanwalt wirklich aus und woran erkennen Sie diesen.  Gibt es den besten Rechtsanwalt in Hannover?

 

  • Fachanwaltstitel

Der Fachanwaltstitel ist ein Nachweis für eine besondere Kenntnis und Erfahrung in dem jeweiligen Rechtsgebiet. „Dem Rechtsanwalt, der besondere Kenntnisse und Erfahrungen in einem Rechtsgebiet erworben hat, kann die Befugnis verliehen werden, eine Fachanwaltsbezeichnung zu führen.“ (§ 43c BRAO)

 Der Fachanwaltstitel kann durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang erlangt werden. Zugelassen zu der Ausbildung zum Fachanwalt sind jedoch nur Rechtsanwälte, die bereits eine dreijährige Zulassung und Tätigkeit innerhalb der letzten sechs Jahre vor Stellen des Antrags vorweisen können.  

Während der Fachanwaltsausbildung müssen die Teilnehmer eine bestimmte Anzahl an Fällen bearbeiten. Dies dient als Nachweis der praktischen Erfahrung in dem jeweiligen Rechtsgebiet.

Neben den zu bearbeitenden Fällen, muss am Ende des Lehrgangs noch ein Leistungsnachweis erbracht werden, bevor der Titel des Fachanwalts verliehen wird. Aufgeteilt ist der Lehrgang in der Regel in mehrere verschiedene Themeneinheiten. Ein Fachanwaltslehrgang beinhaltet dabei neben den Grundlagen des entsprechenden Rechtsgebiets, auch alle weiteren wichtigen Verordnungen und Regelungen.

Den Einstieg bilden die Grundlagen des Arbeitsrechts. Dazu gehören Abschluss und Inhalt des Arbeitsverhältnisses, sowie die Gestaltung von Arbeitsverträgen. Enorm wichtig ist weiterhin eine vertiefte Kenntnis im Bereich Kündigungsschutz und ein ausgeprägtes Wissen zur   Verhaltensbedingten, ordentlichen und außerordentliche Kündigung. Neben den arbeitsrechtlichen Grundlagen setzen sich die Teilnehmer weiterhin noch mit arbeitsrechtlichen Nebengesetzen und einer Vielzahl weiterer wichtiger Regelungen im Arbeitsrecht auseinander.

Damit lässt sich sagen, dass der Fachanwaltstitel im Arbeitsrecht mit mehr als 120 Vortragsstunden und einer Vielzahl an zu bearbeitenden Fällen ein perfekter Nachweis für eine umfassende Kenntnis im jeweiligen Rechtsgebiet ist.

 

  • Erfahrungen anderer Mandanten

Die Suche nach dem richtigen Anwalt muss nicht anders angegangen werden als beispielsweise die Suche nach einem neuen Fernseher. Denn ist ein Anwalt mit dem passenden Rechtsgebiet erst einmal gefunden, haben Sie als weiterführendes Kriterium in erster Linie die Möglichkeit, sich an Bewertungen ehemaliger Mandanten zu orientieren. Erfahrungsberichte bieten einen authentischen ersten Eindruck. Im Internet bieten sich durch diverse Bewertungsportale unzählige Möglichkeiten, sich anhand von Erfahrungswerten einen ersten Eindruck verschaffen zu können. Diese Möglichkeit sollte unbedingt genutzt werden.

Natürlich setzen sich solche Erfahrungsberichte zu einem großen Teil aus subjektiven Empfindungen zusammen. Nichtsdestotrotz erlauben Erfahrungsberichte einen ersten Eindruck und bieten die Möglichkeit sich bereits im Vorfeld ein Bild zu machen. 

Rechtsanwälten, denen es an dem nötigen Know-how im Umgang mit ihren Mandanten oder aber der rechtlichen Materie mangelt, hinterlassen immer unzufriedene Mandanten. Bevor Sie einen Anwalt konsultieren, sollten Sie sich daher auch über diesen erkundigen. Dafür reicht es bereits, den Namen des für Sie in Frage kommenden Rechtsanwalts in eine der vielen einschlägigen Suchmaschinen einzugeben. Im Idealfall werden Ihnen dann Portale vorgeschlagen, auf denen sich Bewertungen zum jeweiligen Anwalt wiederfinden lassen. Dabei spielt natürlich auch die Anzahl der getätigten Bewertungen eine große Rolle.

Eine gute juristische Arbeit ist dabei ebenso wichtig wie das Zwischenmenschliche. Denn der Mandant steht bei der Rechtsberatung im Fokus und sollte von einem Rechtsanwalt bestmöglich vertreten werden. Eine gute Arbeit wird auch von den eigenen Mandanten honoriert und stellt damit einen ehrlichen Einblick in die Arbeitsweise einen Anwalts dar.

Letztendlich entscheidet also der Mandant für sich selbst, wen der beste Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Hannover ist.

 

Wie können wir Ihnen helfen?

Das Arbeitsrecht ist ein höchst komplexes und umfangreiches Rechtsgebiet. Nur ein Fachanwalt für das Arbeitsrecht ist in der Lage sämtliche Regelungen und Vorschriften, die das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer regeln, zu erfassen. Daher sollten Sie sich im Rahmen von arbeitsrechtlichen Streitigkeiten auch an einen solchen Spezialisten wenden. Denn nur dann können Sie sich sicher sein, eine bestmögliche Rechtsberatung zu erhalten. 

Bei Fragen und Problemen zu  Kündigungsschutzstreitigkeiten, Aufhebungsverträgen oder zu Ihrem Arbeitsvertrag, können Sie sich jederzeit an meine Kanzlei bzw. an mich wenden. Wenn nach getaner Arbeit ich für Sie der beste Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Hannover bin, dann habe ich mein Ziel erreicht!

Ihr Rechtsanwalt in Hannover für Arbeitsrecht und zugleich Fachanwalt für Arbeitsrecht – Isik

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